Radtour entlang der Flüsse Lenne, Ruhr und Ahr

vom 1. bis 7. August 2009


Wir fuhren am Samstag, 1.8.09, mit unseren Fahrrädern und Gepäck (Eckhard mit 25,8 kg und ich mit 14,3 kg) per Zug und Bus nach Winterberg / Nordrheinwestfalen (Sauerland).
Die Flüsse Lenne und Ruhr haben beide ihre Quelle bei Winterberg.
Wir wollten erst den Lenne-Radweg bis Werdohl und dann den Ruhr-Radweg fahren. Um von Werdohl aus zurück nach Winterberg zu kommen, ist es nötig, mit dem Fahrrad über eine Hügelkette zu fahren, ab dort fährt wieder ein Zug oder Bus nach Winterberg. Diese Hügelkette war für uns sehr anstrengend zu befahren, da die Steigungen so stark waren, dass wir bei 10 Hügeln die Fahräder hochschieben mussten.

Die Lenne-Quelle entspringt dem "Dach des Sauerlandes", dem Massiv des Kahlen Asten bei Winterberg. Eine unglaubliche Weite bietet sich hier dem Auge: Tiefgrüne Wälder, Berge und sonnige Täler in unendlicher Fülle. Die Fahrt entlang der Lenne ist geprägt von der Schönheit der Natur des Sauerlandes.

Die Ruhr entspringt mitten im Winterberger Wald und durchfließt zunächst das bergige Sauerland. Dieses lockt mit seiner reizvollen Landschaft, den Bergen und unendlichen Wäldern. Die Ruhr fuhren wir bis Meschede.

Um zum Ahr-Radweg zu gelangen, mussten wir 4 Stunden mit dem Zug fahren.

Wie klein die Welt ist, kann man daran sehen: Auf dem Ahr-Radweg kamen wir in das kleine Örtchen "Schuld". Dort hielten wir an einer Bäckerei an, um uns Reiseproviant zu kaufen. Eckhard ging zum Bäcker, ich stellte mein Fahrrad im Schatten ab und passte auf die Räder auf. In meiner Nähe standen zwei Radfahrer am Stehtisch und tranken Kaffee. Wir kamen ins Gespräch. Eckhard kam vom Bäcker zurück und da meinte einer der beiden Männer, jetzt wüsste er es genau: "Wir kennen uns! Wir habens uns im letzten Jahr schon mal gesehen. Da haben Sie in Aschaffenburg, als der Zug wegen Gewitterschäden nicht weiter fahren konnte, Ihr GPS heraus geholt und Sie haben uns zu dem nächsten Bahnhof geführt."
Wir waren sehr erstaunt, uns jetzt so zufällig in dem kleinen Örtchen wieder zu treffen. Schon witzig!!

Insgesamt sind wir 320 km gefahren. Unsere Tageseinteilung sah so aus:


Datum Tages-Kilometer Durchschnitt (km / h) Fahrzeit (Std.) max. Geschwindigkeit Fahrstrecke
01.08.09 9,00      
Von Winterberg auf den Kahlen Asten zur Lennequelle, dann noch einzelne Kilometer bis zum Ort "Lenneplätze".

Das Wetter: sonnig, ca. 22 Grad.

02.08.09 79,45 15,28 5:12 42,8
Lenneplätze - Lenhausen - Frettertal bis Fretter und dann - wegen fehlender Übernachtungsmöglichkeit im Frettertal - wieder zurück nach Rönkhausen bei Lenhausen

Das Wetter: sonnig, ca. 22 Grad, nachmittags mehrere - auch heftige - Regenschauer.

03.08.09 66,83 12,60 5:17 51,6
Rönkhausen - über eine Hügelkette (bei 10 dieser Hügel war Schieben angesagt) - Neheim(-Hüsten)

Das Wetter: bewölkt, ca. 23 Grad.

04.08.09 42,81 15,82 2:42 44,8
Morgens 2 Stunden Fahrt mit Zug und Bus zurück nach Winterberg,
dann Ruhr-Radweg bis Meschede / Sauerland.

Das Wetter: sonnig, 25 Grad.

05.08.09 34,30 14,72 2:20 48,6
Ruhrtal-Radweg bis Arnsberg, hier mussten wir schon länger an der stark befahrenen Landstraße entlang fahren, teils mit, teils ohne Fahrradweg. Laut Karte sollte die Verkehrsführung so noch länger weiter gehen,
deshalb beschlossen wir, hier den Ruhr-Radweg zu beenden.
Wir fuhren dann 4 Stunden mit dem Zug von Arnsberg nach Blankenheim, dort beginnt der Ahr-Radweg.

Das Wetter: sonnig, ca. 28 Grad

06.08.09 64,05 16,90 3:47 40,7
Ahr-Radweg bis Ahrweiler

Das Wetter: heiß, 31 Grad,
Vorteil: Der Radweg wechselte ständig mit Sonne und Schatten ab, das war herrlich und angenehm.

07.08.09 22,79 15,79 1:26 32,6
Wir fuhren den Rest des Ahr-Radweges, die Ahr mündet in Sinzig in den Rhein.
Wir fuhren dann noch den Rhein entlang bis Remagen.

Das Wetter: sonnig, 31 Grad.









weiter zur Fotoseite

(Zum Vergrößern bitte jeweils in die Fotos klicken)