Meine Lieblingssstadt Trier:

Als ich vor einigen Jahren das erste Mal nach Trier kam, war ich ganz begeistert von den alten Häusern, wie z. B. dem Dreikönigshaus und den wunderschönen Fassaden, wie das Rote Haus mit Steipe.

Trier ist die älteste Stadt Deutschlands.
Sie war die Hauptstadt des weströmischen Reiches und jahrhundertelange Residenz der Erzbischöfe und Kurfürsten.

Zu ihrer Sicherheit erhielt die Stadt, die im Süden bis in die Nähe der heutigen Matthias-Basilika reichte, eine 6 Meter hohe Mauer, die von Wehrtürmen unterbrochen wurde.
Von ihren vier Toren ist das Nordtor, die heutige Porta Nigra, Foto 1 und Porta Nigra, Foto 2., als imposanteste Ruine erhalten geblieben. Sie ist über 1800 Jahre alt.

Porta Nigra heißt "Schwarzes Tor". Es wurde aus weißem Sandstein gebaut, durch Wetter- und Umwelteinflüsse hat sie sich im Laufe der Jahre dunkel verfärbt.

Inmitten der Stadt bildete der Kaiserpalast mit dem prunkvollen Thronsaal (heutige Basilika), der Zirkus und der noch in Ruinen erhaltene Kaiserpalast eine gewaltige, die Stadt überragende, Gebäudegruppe.

Gut erhalten sind noch die Ruinen des Amphitheaters am Petersberg. Es fasste 30.000 Zuschauer.
Es gibt die Möglichkeit, sich die interessante "Unterwelt des Amphitheaters" bei einer Führung anzuschauen.

Interessant ist auch die Besichtigung des riesigen Bäderpalastes der Barbarathermen (in Moselnähe) sowie die Überreste der Kaiserthermen.

All diese Stätten weisen auf ein stark pulsierendes Leben der Römer in Trier im ersten Jahrhundert nach Christus hin. Sie dienten der Erholung und zur Volksbelustigung. Sie bildeten die Endpunkte der großen Prachtstraße, die als Mittelachse den schachbrettartigen Stadtplan der Römerstadt durchzog. In ihrer Mitte fand man Reste des Forums - des römischen Rathauses - das den Mittelpunkt der Stadt bildete und für große Versammlungen diente.

Inzwischen gibt es auch "Antike Festspiele" im Amphitheater und in der Porta Nigra, die die Zuschauer eine zeitlang in die Römerzeit zurückversetzen.
So führt "Zenturio" durch die geheimnisvollen Gänge der Porta Nigra.

Schön fand ich auch immer wieder den Weihnachtsmarkt Foto 1 und Foto 2 in Trier (zwischen Domfreihof und Hauptmarkt).



Hier noch weitere Sehenswürdigkeiten:
Der Dom, der Hauptmarkt mit Steipe, die Judengasse, das Karl-Marx-Haus, den Moselkran, den Palastgarten und die Römerbrücke.

Hier noch ein paar winterliche Trier-Fotos:

Der Hauptmarkt und das Simeonstift mit dem Brunnenhof
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